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Andalusien

Über Andalusien

Andalusien ist aus vielen Gründen ein faszinierendes Reiseziel, doch für Musikliebhaber bietet diese Region eine einzigartige Erfahrung. Die kulturelle Vielfalt ist hier greifbar: von den maurischen Einflüssen in der Architektur bis hin zu den lebendigen Straßen, die mit Musik erfüllt sind. Doch das Herzstück der andalusischen Musik bildet der Flamenco, der hier seine Wurzeln hat. Eine Reise hierher ermöglicht nicht nur das Erleben von Flamenco-Aufführungen, sondern auch die tiefe Verbindung mit dieser leidenschaftlichen Kunstform in ihrem Ursprungsgebiet.

Die Musiktradition Andalusiens ist überwältigend. Von den Klängen der klassischen spanischen Gitarre bis hin zu den traditionellen Volksmusikdarbietungen, die an Geschichte und Kultur reich sind, bietet die Region ein breites Spektrum an musikalischer Vielfalt. Besonders lohnenswert sind die zahlreichen Festivals und Veranstaltungen, die der Musik gewidmet sind. Ob das Flamenco-Festival de Jerez oder das Granada Music and Dance Festival – hier kommen Musiker und Tänzer aus aller Welt zusammen, um ihre Kunst zu präsentieren.

Die Musik Andalusiens spiegelt die Einflüsse ihrer reichen Geschichte wider, die Verbindung von arabischer, jüdischer und christlicher Kultur. Dies hat zu einem einzigartigen und faszinierenden musikalischen Stil geführt, den man nur hier erleben kann. Städte wie Sevilla, Granada und Córdoba bieten eine lebendige Musikszene: von kleinen Lokalen bis zu großen Konzerthallen, in denen lokale Talente und internationale Künstler auftreten.

Eine Musikreise nach Andalusien ist somit mehr als nur das Hören von Klängen. Sie ermöglicht es, tief in die kulturelle Vielfalt der Region einzutauchen, sich von den Rhythmen und der Leidenschaft der Musik mitreißen zu lassen und die Seele dieser faszinierenden Region zu spüren.

Trip info
Kategorie
: Rundreise
Ort
: Andalusien
Dauer
: 10 Tage
Reisezeit
: Ganzjährig
Tags
: Andalusien

Highlights

Die Alhambra in Granada fasziniert mit maurischer Architektur, während die Mezquita in Córdoba mit ihrer einzigartigen Mischung aus Moschee und Kathedrale beeindruckt. Sevilla begeistert mit dem prachtvollen Alcázar und der lebhaften Atmosphäre der Straßen. Die weißen Dörfer wie Ronda und Grazalema verzaubern mit ihrem Charme. Die Costa del Sol und Costa de la Luz locken mit goldenen Stränden und mediterranem Flair.  Flamenco, Tapas und die gastfreundliche Kultur machen Andalusien unvergesslich.

Ihre Reise im Detail

Ankunft in Málaga und Check-In in Eurem Hotel. Je nach Ankunftszeit bleibt noch etwas Zeit, die Stadt Málaga zu besichtigen.

Nach Sevilla ist Málaga mit ca. 550.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Andalusiens. Der Flughafen ist das internationale Eingangstor der Provinz und mit mehr als 19 Millionen Passagieren im Jahr auch einer der wichtigsten Flughäfen Spaniens. Málaga hat sich in den letzten 10 bis 15 Jahren extrem verändert. Während man die Stadt früher als Durchgangsstation angesehen hat, ist sie heute auch für Übernachtungsgäste interessant. Eine umfassende Sanierung des Stadtkerns, der Strandpromenade und des Hafens, ein umfangreiches kulturelles Angebot und nicht zuletzt das milde Klima machen Málaga zu einer attraktiven Metropole.
Die Stadt hat eine interessante Geschichte, die man heute noch an vielen Orten entdecken kann. Von den Phöniziern als Handelsniederlassung gegründet und unter den Römern ausgebaut, erlangte Málaga im Anschluss unter den Mauren als Hafen und Handelsstadt großen Einfluss.

1 Übernachtung  

Nur ca. 2 h von Málaga entfernt befindet sich die Universitätsstadt Granada. Am Fuße der Sierra Nevada gelegen bietet die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ein imposantes Panorama. Von den ca. 250.000 Einwohnern sind ungefähr 55.000 Studenten, die auch das Ambiente der Stadt prägen.

Granada ist eine relativ junge Stadt und wurde erstmals im 5. Jh. v. Chr. erwähnt. Nach dem Verfall des Römischen Reiches und einer kurzen Periode der Westgoten kamen im Jahre 711 die Mauren. Keine andere Stadt Spaniens war so lange von den Mauren beherrscht wie Granada. Fast 800 Jahre sollte ihre Vorherrschaft anhalten. Darum wundert es auch nicht, dass man hier noch heute viele maurische Spuren findet. Nicht nur die Alhambra oder das maurische Viertel Albaicín sind Zeichen ihrer langen Herrschaft. Ihr findet fast überall in den Straßen den Einfluss der afrikanischen Vorfahren. In Granada wurde die Rückeroberung der „Katholischen Könige“ abgeschlossen. 1492 zog das spanische Königspaar durch das Stadttor ein. Die sterblichen Überreste des Paares befinden sich in der Capilla Real.

Ihr besichtigt die Altstadt von Granada mit der Grablege der Katholischen Könige. Schlendert durch das maurische Altstadtviertel Albaicín mit seinen engen, verwinkelten Gassen. Geniesst von der Plaza San Nicolás den schönsten Blick auf die Alhambra und die Sierra Nevada.

2 Übernachtungen in Granada

Heute steht die maurische Palaststadt Alhambra auf dem Programm, die bis heute eines der bedeutendsten und beeindruckendsten Bauwerke Spaniens ist. Bewundert dieses Meisterwerk der maurischen Architektur und lasst Euch von dieser einzigartigen Palaststadt verzaubern.

Danach besucht Ihr eine Gitarrenbauwerkstatt. Die Schule der Gitarrenbauer in Granada geht auf das 19. Jahrhundert zurück und hat sich bis heute ununterbrochen erhalten. Heute ist die Gitarrenbauschule von Granada eine der bedeutendsten der Welt, dank der großen Baumeister, die sie durchlaufen haben, und dank der Treue zu ihrem eigenen Stil, der nur wenig von Moden und Trends beeinflusst wurde, die fast immer nur vorübergehende Erscheinungen sind.

Dies hat dazu geführt, dass die Gitarre aus Granada ganz bestimmte Merkmale aufweist, die bei Fachleuten bekannt sind, von Gitarristen geschätzt werden und die eine ständige Weiterentwicklung und Verfeinerung ermöglicht haben, was sie zu einer der meistgeschätzten Gitarren der Welt macht.

Am Nachmittag Konzertprobe und Aufführung.

Durch schier endlos erscheinende Olivenhaine geht es nach Córdoba, das etwa 200 km von Granada entfernt liegt.

Dank seiner strategischen Lage hat Córdoba in Andalusien schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Einer der wichtigsten Gründe ist die Lage im Becken des Guadalquivir, der in der Vergangenheit bis zum Atlantischen Ozean schiffbar war.

Hauptsehenswürdigkeit ist die atemberaubende “Moschee-Kathedrale“ mit ihrer einzigartigen Architektur. In unmittelbarer Nähe der Mezquita findet Ihr den alten jüdischen Stadtteil mit seiner Synagoge aus dem Jahre 1314. Das jüdische Viertel lag in direkter Nachbarschaft zum Machtzentrum der arabischen Herrscher, was von der bedeutenden Rolle der Juden im Verwaltungs- und Handelswesen zeugt.

Am Nachmittag erhaltet Ihr einen Einblick in den Flamenco, der 2010 von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe erklärt wurde. Lernt den besonderen Rhythmus des Flamencos kennen ebenso wie die ersten Tanzschritte.

2 Übernachtungen in Sevilla

Die Hauptstadt Andalusiens Sevilla ist mit ca. 700.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Spaniens. Spätestens nach Kolumbus’ Landung in Amerika ist Sevilla aufgeblüht. Als Hauptumschlagplatz für den Seehandel mit der Neuen Welt und mit dem Tabakmonopol kam der Reichtum in die Stadt.

Bewundert die Kathedrale Sevillas. Sie ist nicht nur die größte Spaniens und die drittgrößte der Welt, sondern auch eines der schönsten Gotteshäuser überhaupt. Von der Giralda aus genießt man einen herrlichen Rundblick über die Stadt. Der angrenzende Alcázar aus dem 14. Jh. ist das am besten erhaltene Beispiel für die Mudéjar-Architektur, einer Mischung aus christlichen und muslimischen Elementen. Über die Jahre hinweg wurde der Bau immer weitergeführt. 1987 wurde der Alcázar zusammen mit der Kathedrale von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Am Nachmittag Konzertprobe und Aufführung.

Bevor Ihr Sevilla verlasst, habt Ihr noch die Möglichkeit, Euch die schönste Platzanlage der Stadt anzuschauen, die Plaza España, deren Fliesenbilder Euch beeindrucken werden.

Danach geht es Richtung Süden. In Puerto de Santa María steigt Ihr in einen Katamaran, der Euch in einer halben Stunde in die lebhafte Stadt Cádiz bringen wird. Cádiz liegt am Atlantik und beherbergt ca. 125.000 Einwohner. Die Stadt gilt als die älteste Stadt des Abendlandes und ist zugleich die am südlichsten gelegene Provinzhauptstadt Europas. Ihre Gründung geht auf das 11. Jh. v. Chr. zurück. Die Phönizier errichteten hier zur damaligen Zeit einen Handelsstützpunkt für die angrenzenden Regionen. Ihre erste Blütezeit erlangte Cádiz unter römischer Herrschaft. Sie wurde sogar für kurze Zeit zur zweitgrößten Metropole des Reiches nach Rom. Mit dem Verfall des römischen Reiches sank auch der Stern von Cádiz. Nach der Eroberung durch die Mauren im Jahre 711 verlor die Stadt endgültig ihre Bedeutung. Erst im 18. Jh., mit der Verlegung des Handelmonopols mit den Waren aus der Neuen Welt, begann die Stadt aufzublühen. Zeuge dieser Zeit ist die Neue Kathedrale. Schlendert über die Plaza San Juan de Dios und bestaunt die Festungen Santa Catalina und San Sebastian sowie die Stadtviertel Populo und Santa María mit Palästen und Kolonialbauten.

2 Übernachtungen in Cádiz oder Jerez 

Nur etwa 30 Minuten von Cádiz entfernt liegt die Stadt Jerez de la Frontera. Mit einer Bevölkerung von über 200.000 Einwohnern ist sie das Zentrum einer großflächigen landwirtschaftlich besiedelten Region. Sie ist in erster Linie wegen ihres Weinanbaus und ihrer Pferdezucht bekannt.

Die Weinherstellung ist vielleicht die wichtigste Industrie der Gegend. Hier werden die verschiedenen Arten des Sherrys hergestellt, deren Trauben im Umland angebaut werden. Viele der bekannten Sherry-Bodegas, die hier als Sherry-Kathedralen bezeichnet werden, sind zu besichtigen; hier werden Euch die verschiedenen Unterschiede der Sherry-Weine erklärt, ebenso wie deren Herstellung und Unterschiede zur normalen Weinherstellung. Im Anschluss darf natürlich eine Kostprobe nicht fehlen. Wir organisieren für Euch eine private Flamenco-Aufführung in dieser besonders schönen Umgebung.

Aber auch die Stadt selbst ist sehenswert. Auf einem kleinen Stadtrundgang seht Ihr wunderschöne herrschaftliche Häuser des Landadels, der sich hier im 18. Jh. niederliess als Cádiz das Handelsmonopol mit den Waren aus der Neuen Welt bekam.

Diese Etappe ist landschaftlich sicherlich eine der schönsten. Man sollte einen kleinen Abstecher durch den Naturpark Grazalema mit einem Stopp im gleichnamigen Dorf einplanen, das man nach etwa 1,5 Stunden erreicht. Grazalema zählt ca. 2.200 Einwohner, liegt auf 800 Meter Höhe und gehört zu den regenreichsten Orten Spaniens. Seine Lage inmitten des gleichnamigen Naturparks macht das Dorf zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen.

Grazalema wurde mit dem Nationalen Tourismuspreis für die Verschönerung und Verbesserung der Dörfer Spaniens ausgezeichnet und gilt als eines der schönsten Weißen Dörfer Spaniens. Der historische Ortskern wurde unter Denkmalschutz gestellt und lädt zu einem Spaziergang ein. Von vielen Plätzen aus hat man wundervolle Ausblicke auf den Naturpark und das Dorf.

Weiter geht es Richtung Ronda. In Ronda haben verschiedene frühe Kulturen ihre Spuren hinterlassen. Römer, Westgoten und Mauren siedelten hier. Nach langer Belagerung – und nur durch die Einnahme der Wasserversorgung – fiel Ronda im Jahre 1485 an die Christen. Der umfangreiche Umbau des Ortes und ein schweres Erdbeben im Jahre 1580 tragen dazu bei, dass man heute relativ wenige maurische Einflüsse in der Stadt findet.

Ronda gilt als einer der schönsten Orte Andalusiens und ist vor allem bekannt für seine spektakuläre Lage. Mit ca. 37.000 Einwohner ist Ronda überschaubar. Auf einem Stadtrundgang seht Ihr die ehemalige Hauptmoschee und heutige Kirche Santa María la Mayor. Der Höhepunkt ist aber ohne Zweifel die Stierkampfarena. Diese gilt als Heimat des modernen Stierkampfes zu Fuss und zählt zu den ältesten Arenen in Spanien.

Am Nachmittag Konzertprobe und Aufführung.

1 Übernachtung in Ronda

Der heutige Tag führt Euch wieder zurück zur Mittelmeerküste. Die Fahrt über San Pedro de Alcántara ist landschaftlich besonders schön und zeigt einmal mehr die Grösse und Weite Andalusiens. Nach ca. 2 h erreicht Ihr Málaga. Besichtigung der Stadt.

Besonders sehenswert ist die Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert, die von den Mauren auf einer alten phönizischen Palastanlage errichtet wurde. Bummelt durch die lebhafte Altstadt und geniesst das besondere Flair der Stadt.

1 Übernachtung  

Heute heisst es Abschied nehmen von Andalusien. Eine ereignisreiche Zeit geht zu Ende. Fahrt zum Flughafen und Rückflug in Eure Heimat.

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